Bericht

Die Bändiger des Papiertigers

Autor: intusdata ag – Umsetzungspartner vom Institut Treuhand 4.0

40 Jahre intusdata: Eine Erfolgsgeschichte

Alle erfolgreichen Geschichten beginnen unspektakulär und werden erst im Verlauf der Zeit zu wahren Zeitzeugen. So auch die Geschichte der intusdata ag. Seit bereits 40 Jahren erfolgreich auf dem Markt, konnte sich die intusdata ag in der Treuhandbranche etablieren. Wenn sich die Expertise der Treuhandbranche mit der Expertise in Digitalisierung trifft, entsteht Geschichte: Die Geschichte der intusdata ag, den Bändigern des Papiertigers.

1969, als in Treuhandbüros die Buchhaltung noch von Hand oder per Schreibmaschine in dicken Büchern geführt wurde, tüftelte Robert Briggen bereits an der Möglichkeit, einen Computer diese Arbeit übernehmen zu lassen. 1975 gelang ihm dies: Er bändigte den Papiertiger ein erstes Mal und lancierte das Intus Buchhaltungssystem. Er verkaufte die Software zusammen mit einem Bildschirm, betrieben mit Disketten – ein kleiner Buchhaltungscomputer. Damit revolutionierte er die Treuhandbranche. Die Absätze des Intus Buchhaltungssystems schnellten in die Höhe und bald war die Einzelfirma führende Anbieterin von Informatiklösungen in der Treuhandbranche. Die Firma musste wachsen und so gründete Robert Briggen 1982 die Datadesign AG gemeinsam mit einem Freund.

Bill Gates sorgt für neue Entwicklung

Dann kam Bill Gates. Sein 1995 lanciertes Microsoft Windows zwang die Datadesign AG dazu, das Intus Buchhaltungssystem 1997 mit Sesam FibuNT der Baarer Firma Softinc abzulösen. Die neue Software wurde nach den Anforderungen von Datadesign AG entwickelt und mit deren Know-how und Funktionen für die Treuhandbranche ergänzt. Innert kurzer Zeit wurde Datadesign AG damit zum erfolgreichsten Vertriebspartner von Softinc.

Zurück in die Unabhängigkeit

Um die Weiterentwicklung der Software wieder unter den eigenen Fittichen zu haben, begann 2004 – unter der Leitung von Robert Briggen – die Entwicklung einer neuen Buchhaltungssoftware. Heute ist er stolz, dass er im «hohen» Alter von 60 Jahren nochmals eine neue Software entwickelt hat und es freut ihn besonders, dass die Schlüsselpersonen des damaligen Projektteams bis heute für die Firma tätig sind. 2006 wurde das neueste Softwarekind der intusdata AG, wie die Datadesign AG inzwischen hiess, geboren und auf den Namen Topal getauft. Gleichzeitig wurde Topal Solutions AG als Tochterfirma gegründet. Das speziellste Feature des Topal-Buchhaltungssystems war – und ist – seine offenen Schnittstellen. Damit können andere Softwares problemlos ans System andocken.

Machtwechsel bei den Papierbändigern

Während sein Vater äusserst erfolgreich die intusdata AG führte, machte Sacha Briggen 20 Jahre lang in der Bankenwelt Karriere. Nachdem bei der intusdata AG 2008 die Leistungs- und CRM-Software Vertec ins Portfolio aufgenommen und eine spezifische Treuhand-Konfiguration entwickelt wurde, begann Briggen Senior seine Nachfolge als Geschäftsführer zu suchen.

Sein Sohn Sacha war sich zunächst unschlüssig – zu gross schien ihm der Kulturwechsel vom Grosskonzern CS zum KMU intusdata AG. Schliesslich sagte er sich: «Wenn nicht jetzt, wann dann?». 2012 übernahm er die Geschäftsleitung und die Hälfte des Aktienkapitals. Gleich zu Beginn stand er vor einer grossen Herausforderung: Um sich voll auf den weiteren Ausbau von intusdata AG konzentrieren zu können, konnte er seines Vaters Position als Produktmanager bei der in Langenthal angesiedelten Topal Solutions AG nicht auch übernehmen. Es wurde entschieden, die Firma nach Volketswil zu holen, was dazu führte, dass fast alle Angestellten wegen des neuen, langen Arbeitsweges kündigten. Mit viel Teampower gelang dieser strategisch-operative Wechsel hervorragend. Robert Briggen ist noch heute zuständig für den Finanzbereich beider Firmen.

Dem Papiertiger geht’s endgültig an den Kragen

Die Finanzindustrie spielt eine Schlüsselrolle in der Digitalisierung und Automatisierung: Die ersten Softwareanwendungen überhaupt waren Buchhaltungssysteme. Das oberste Ziel der intusdata AG ist es nach wie vor, der Treuhandbranche einfache und medienbruchfreie Softwaresysteme anzubieten, welche die tägliche Arbeit erleichtern. Der Digitalisierungsdruck auf KMU allgemein und auf Treuhänder spezifisch nimmt laufend zu. Die Digitalisierung des Papiers ist entscheidend bei der erfolgreichen Positionierung dieser Branche. Und so gehört intusdata AG auch bei der kompletten Digitalisierung von Buchhaltungen zu den Vorreitern. Um sich voll darauf konzentrieren zu können, wurden 2014 die IT-Infrastrukturdienstleistungen ausgelagert und dazu eine strategische Partnerschaft mit der Firma Inovatec in Volketswil eingegangen. intusdata hielt dabei bewusst an der Spezialisierung auf den Treuhandmarkt fest. Seit 2015 operiert das Unternehmen durch die Übernahme der Firma Hostagest aus Lausanne auch in der Westschweiz. Im selben Jahr wurden die Softwareprodukte für Dokumentenmanagementsysteme und elektronische Archive der Firma Kendox ins Portfolio aufgenommen. Die 2017 lancierte Weblösung für die Topal Finanzbuchhaltung, welche 2021 mit einer App ergänzt wurde, erweitert zusätzlich das Digitalisierungsportfolio.

Durch den hohen Praxisbezug, IT- und Projekt-Know-how  und durch die jahrzehntelange Expertise in der Treuhandbranche weiss das Unternehmen, worauf es bei der Gestaltung und Optimierung von zukunftsfähigen, digitalen Geschäftsmodellen ankommt. Den nächsten Schritt vorwärts geht intusdata in der Automatisierung in Prozessen, die erst dank der Digitalisierung des Papiers möglich wurde. Durch künstliche Intelligenz soll der Papiertiger ein für alle Mal gebändigt werden.

«Wir konnten mit intusdata ag die Digitalisierung innerhalb der Treuhandbranche auf ein nächstes Level befördern.»

Robert Briggen, Gründer intusdata ag
Sacha Briggen, Geschäftsführer intusdata ag

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